Anmeldung und Beurkundung von Sterbefällen in Hainburg verstorbener Personen

Allgemeines
Das Standesamt ist dafür zuständig jeden Sterbefall, der sich in seinem Bezirk ereignet hat, zu beurkunden. Dazu muss der Sterbefall dem Standesamt angezeigt und alle zur Beurkundung erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden. Erst danach ist die Ausstellung von Sterbeurkunden möglich.
Unterlagen zur Anmeldung und Beurkundung des Sterbefalls
Die nachfolgenden Aufzählungen sind nicht abschließend, sondern decken die am häufigsten vorkommenden Fälle ab. Alle Unterlagen sind im Original vorzulegen. Bei ausländischen Urkunden ist eine Übersetzung durch einen beeidigten Urkundenübersetzer erforderlich. Ausnahme: Urkunden in englischer oder französischer Sprache.
Die ärztliche Bescheinigung über den Tod (Todesbescheinigungen).
Bei Sterbefällen in einem Krankenhaus oder in einem Pflegeheim erfolgt die Anzeige durch diese Einrichtung schriftlich beim Standesamt unter Vorlage der Todesbescheinigung. Die Angehörigen müssen in diesen Fällen nur die nachfolgenden Unterlagen vorlegen.


Die/der Verstorbene war ledig

Geburtsurkunde

Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde

Die/der Verstorbene war verheiratet

Auszug aus dem Eheregister mit Hinweisen oder Geburtsurkunde + Eheurkunde

Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde

Die/der Verstorbene war verwitwet

Auszug aus dem Eheregister mit Hinweisen oder Geburtsurkunde + Eheurkunde
Sterbeurkunde des Ehepartners, wenn der Sterbefall nicht bereits in die Eheurkunde eingetragen ist Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde

Die/der Verstorbene war geschieden
Auszug aus dem Eheregister mit Hinweisen oder Geburtsurkunde + Eheurkunde
Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk, wenn die Scheidung nicht bereits in die Eheurkunde eingetragen ist Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde
Für Verstorbene, die in eingetragener Lebenspartnerschaft lebten oder deren Lebenspartnerschaft aufgelöst war, sind, statt den Eheurkunden, die Lebenspartnerschaftsurkunden vorzulegen.

Die/der Verstorbene war Vertriebene/r oder Spätaussiedler/in
Zusätzlich zu den oben genannten Unterlagen sind die Spätaussiedlerbescheinigung oder der Vertriebenenausweis, der Registrierschein und Bescheinigungen über die Namensführung vorzulegen.
Die/der Verstorbene war ausländischer Staatsangehöriger. Zusätzlich zu den oben genannten Unterlagen ist der Reisepass vorzulegen.

Anzeigepflicht und Anzeigefrist
Der Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag (Samstag zählt hier nicht als Werktag) beim zuständigen Standesamt anzuzeigen. Fällt das Fristende auf einen Sonntag oder Feiertag, so verlängert sich die Frist auf den folgenden Werktag.
Zur schriftlichen Anzeige sind alle Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und ähnliche Einrichtungen verpflichtet. Zur Anzeige aller anderen Sterbefälle sind verpflichtet
jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,
jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Öffnungszeiten Rathaus Hainstadt

Hauptstr. 44, 63512 Hainburg
Montag bis Freitag von 08.00 – 11.30 Uhr

Dienstag, Abendsprechstunde von 16.00 – 18.30 Uhr
Donnerstag, Nachmittagssprechstd. von 14:00 - 16:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Öffnungszeiten Rathaus Klein-Krotzenburg

Krotzenburger Str. 9, 63512 Hainburg
Montag bis Freitag von 08.00 – 11.30 Uhr

Dienstag, Nachmittagssprechstunde von 14.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag, Abendsprechstunde von 16:00 - 18:30 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Kontakt

Zentrale (06182) 7809 - 0
E-Mail gemeinde@hainburg.de

Zum Seitenanfang