Bauarbeiten zur Renaturierung des Mühl- und Werniggrabens in vollem Gange

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Hainburg Alexander Böhn freut sich über den guten Fortschritt der Arbeiten. „Alles ist im Zeit- und Kostenplan“. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für den Natur- und Hochwasserschutz“. Die durch die Planungsgruppe Thomas Egel aus Langenselbold geplanten Maßnahmen werden mit tatkräftiger Unterstützung der Bauverwaltung, Herr Murmann, und durch die Garten- und Landschaftsbaufirma Rudolph aus Obertshausen durchgeführt.  

Die seit mehr als 10 Jahre geplante Renaturierung verwandelt den naturfernen technischen Ausbau des Mühl- und Werniggrabens auf ca. 220m wieder in ein natürliches Gewässer. Es werden vielfach schlängelnde Mäander, Kiesbänke und flache Uferböschungen eingebaut. Dies wird dazu beitragen, dass die Hochwassergefahr durch einen verlangsamten Abfluss von Wasser reduziert wird. Hochwasserspitzen werden so reduziert. „Nach jedem Hochwasser am Main und Rhein wird viel über die Probleme geredet, wir packen sie an!“ so Alexander Böhn. 

Neben dem Hochwasserschutz wird sich eine vielfältige Flora und Fauna im Gewässer und an den Uferböschung ansiedeln können. Dies wird nicht zuletzt auch das Landschaftsbild aufwerten und der Naherholung dienen. 

Der Abschnitt liegt zwischen den Tennisplätzen und der Zuwegung für das Sportzentrum "Katzenfeld". Eine vorhandene Verrohrung in Teilabschnitten wird dazu geöffnet und der Bach soll hier naturnah ausgebaut werden. Dazu werden die Böschungen und die Böschungssohle neu gestaltet und Ausbuchtungen in der Böschung sind vorgesehen. „Diese Maßnahme ist die letzte festgesetzte Ausgleichsmaßnahme für das Neubaugebiet Löschem und die Baukosten werden voraussichtlich rd. 130.000 Euro betragen“, erläutert Alexander Böhn. Die rechtliche Grundlage beruht auf einer wasserrechtlichen Erlaubnis die bereits im Jahr 2007 ausgestellt wurde und nun Eingang als wichtige Maßnahme der Wasserrahmenrichtlinie für diesen Wasserkörper durchgeführt wird. Bei einer Baubesprechung überzeugten sich die Beteiligten von dem Fortschritt der Bauarbeiten (Bild 1) und durch die vielen Niederschläge konnte man sich auch von der Funktionsweise des Bachlaufes überzeugen (Bild 2,3).

Bild Renaturierung2   Bild Renaturierung3

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