Items filtered by date: Dienstag, 04 Juni 2019

Zum vierten Mal in dieser Form präsentierte Bürgermeister Alexander Böhn den Energiebericht für die Jahre 2017 und 2018, der über den Strom-, Gas- und Wasserverbrauch der gemeindeeigenen Liegenschaften und der Straßenbeleuchtung in Hainburg informiert.„Wie schon in den Berichten zuvor zeigt sich, dass durch die erfolgten Maßnahmen der Energieverbrauch rückläufig ist, auch wenn nicht mehr so stark wie in den Jahren zuvor“, so Alexander Böhn.

Bei der Straßenbeleuchtung haben wir zur Zeit 491 Leuchtmittel bzw. Lampenköpfe erneuert und auf LED Beleuchtung umgestellt. In Hainburg gibt es zurzeit rd. 1.700 Lampen im öffentlichen Bereich, hiervon sind je 250 Stück Natriumdampflampen und Metallhalogendampflampen, die zurzeit bei der Umrüstung auf LED ausgeklammert sind, da diese noch moderne Beleuchtungstechnik haben. Dies bedeutet, dass fast 41 % der Lampen die nicht mehr den modernen Anforderungen entsprachen schon auf LED – Köpfe umgerüstet wurden. Anhand der Einzelwerte zeigt sich, dass die Gemeinde Hainburg gegenüber dem Jahr 2011 rund 182.875 kWh Strom eingespart hat. Dies entspricht ungefähr dem Verbrauch von 53 durchschnittlichen Kleinfamilien (3.500 kWh pro Familie). Alleine gegenüber dem Jahr 2017 beträgt die Einsparung rd. 60.000 kWh, was zeigt wie nachhaltig und zielgerichtet investiert und umgerüstet wird.

Für das laufende Jahr 2019 ist bereits beauftragt nochmals über 200 Leuchten zu tauschen, so dass dann ein Anteil von rd. 60 % auf modernste LED Technologie umgerüstet sind.

Beim Wasserverbrauch zeigen sich im Bereich des Jahresverbrauchs die dominanten Verbraucher Sportzentren und Friedhof, wobei auch hier die Witterungsverhältnisse von erheblichem Einfluss sind. Besonders merkte man die trockenen Sommer in den vergangenen Jahren, so dass es notwendig war auf den Sportplätzen und Friedhöfen mehr zu bewässern. Leider zeigte sich durch geologische Untersuchungen bei den Sportplätzen, dass eine Umstellung auf Brunnenwasser aufgrund der Beschaffenheit des Wassers bzw. auch des Wasserdargebotes nicht möglich war.

In einigen Bereichen wird deutlich, dass alleine durch Kontrolle oder ein verbessertes Nutzerverhalten keine weiteren Einsparungen mehr möglich sind, sondern hier nur durch bauliche oder investive Maßnahmen weitere Erfolge zu verzeichnen sind. Durch die Schaffung eines neuen zentralen Verwaltungsgebäudes mit moderner energetischer und technischer Gestaltung und Ausstattung können mittelfristig drei Liegenschaften aufgegeben werden, die energetisch in keiner Weise mehr den heutigen Anforderung entsprechen und gerade in diesem Bereich hohe Kosten und Verbräuche verursachen, so z.B. rd. 29.000 kWh für Strom und rd. 190.000 kWh für Gas.

Im Jahr 2016 erfolgte der Bau einer weiteren gemeindeeigenen Photovoltaikanlage, die unsere große Anlage an der Kläranlage in Hainstadt ergänzt. Diese wurde auf dem Dach des Erweiterungsbaus der Kita Tabaluga errichtet und installiert. Hier sind wir nun in der Lage unseren selbst erzeugten Strom zur Speisung der Luft-Wärme-Pumpe und der modernen LED – Beleuchtung im Erweiterungsgebäude zu benutzen. Dasselbe Prinzip haben wir bei der Erweiterung der Kita Arche Noah verfolgt und hier laufen Stromerzeugung und Wärmepumpe schon erfolgreich seit einigen Monaten. Eine weitere eigene Anlage wird auf der Kläranlage in Klein-Krotzenburg gebaut die dort sehr wirtschaftlich errichtet und betrieben werden kann.

Auch im Bereich Elektromobilität ist die Gemeinde Hainburg seit einiger Zeit aktiv. Zurzeit verfügt die Gemeindeverwaltung Hainburg über ein über Werbung finanziertes Elektroauto, das überwiegend für den täglichen Gebrauch in und um Hainburg genutzt wird und ein weiteres Auto am Standort Hainstadt. Die Speisung der Fahrzeuge erfolgt über den Hausstrom und somit zu 100 % aus regenerativer Energie. Zurzeit laufen die Verhandlungen um noch ein Fahrzeug zu gewinnen. Gemeinsam mit unserem Stromkonzessionspartner Maingau Energie GmbH haben wir beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einen Förderantrag zur Errichtung von vier Ladesäulen in Hainburg gestellt, der auch zwischenzeitlich positiv beschieden wurde. Hier sollen in jedem Ortsteil zwei Ladesäulen an öffentlichen Plätzen, die im Eigentum der Gemeinde Hainburg sind, errichtet werden. Vorgesehen sind hier der Rathausparkplatz und der Kirchplatz Hainstadt und der Parkplatz gegenüber dem Rathaus in Klein-Krotzenburg und am neuen Rathaus an der Postwiese. Ebenso soll zusätzlich noch eine Säule am Bahnhof in Hainstadt errichtet werden.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die durch Ihre Verhalten zu dieser Verbrauchs- und Kostenreduzierung beigetragen haben, denn so wird nicht nur den Geldbeutel der Gemeinde geschont, sondern auch etwas für die Umwelt und unser Klima getan“, so Alexander Böhn abschließend.

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Zentrale (06182) 7809 - 0
E-Mail gemeinde@hainburg.de

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