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Aktuelle Informationen zur Situation um das Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Medizinische und allgemeine Informationen:

Aktuelle Informationen und die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie auf den Seiten des Kreis Offenbach unter: https://www.kreis-offenbach.de/Themen/Gesundheit-Verbraucher-schutz/akut/Corona/

Wer sich krank fühlt, kann sich bei Fragen an den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch unter 116 117 wenden.

Allgemeine Informationen sind täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr bei der Hotline des Hessischen Sozialministeriums unter 0800 555 4 666 zu erfragen.

Aktuelle Informationen der Gemeinde Hainburg:

An dieser Stelle informieren wir Sie ab dem 13.03.2020 über die aktuellen Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2)auf die Infrastruktur unserer Gemeinde.

 

Donnerstag, 13. August 2020

 

Weitere Regeln im Umgang mit Corona

 

Die Hessische Landesregierung hat im Corona Kabinett weitere Regeln rund um die Corona-Verordnungen beschlossen.

 

Ab dem 15. August 2020

 

Schule und Kinderbetreuung:

  • Zum Schuljahresbeginn am kommenden Montag gilt grundsätzlich an den hessischen Schulen landesweit die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die Regelung gilt mit Ausnahme des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband.
  • Die Schulen und Kitas erhalten Sicherheit im Umgang mit Schnupfenkindern. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund.

Öffentliche Bereiche:

  • Weihnachtsmärkte werden wie Wochen- und Flohmärkte behandelt und dürfen unter Einhaltung entsprechender Regeln stattfinden. Das bedeutet, es darf nicht auf den Wegen gegessen oder getrunken werden, sondern nur in hierfür vorgesehenen, abgesperrten Bereichen. Einzelne Kinderkarussells dürfen fahren. 
  • Im Öffentlichen Personennahverkehr wird das Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nunmehr direkt mit einer Geldbuße belegt. Es wird zuvor keine Ermahnung bzw. Aufforderung mehr erfolgen.
  • In Restaurants und Lokalen dürfen wieder Pfeffer- und Salzstreuer auf den Tischen stehen.
  • Besucherinnen und Besucher von Spielhallen und Casinos müssen – anders als das Personal – keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen. Die Regeln      werden mit den geltenden Vorgaben der Gastronomie vereinheitlicht.

 

Covid-Tests für Lehr- und Fachpersonal sowie Erzieherinnen und Erzieher

Die Hessische Landesregierung ermöglicht außerdem Lehrpersonal, Fachkräften und sonstigen Kräften in der unmittelbaren Arbeit mit Kindern in Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie Tagespflegepersonen, sich kostenfrei auf das Corona-Virus testen zu lassen, da sich das Abstandsgebot und auch die Mund-Nasen-Bedeckung im Alltag bei der Arbeit mit Kindern in Kitas oder der Kindertagespflege nicht oder nur eingeschränkt realisieren lassen. Testungen im Abstand von 14 Tagen sind für Lehrerinnen und Lehrer bis zum Beginn der Herbstferien möglich, für Fachkräfte in der Kinderbetreuung bis zum 8. Oktober.

 

Mittwoch, 20. Mai 2020

 

Weitere Lockerungen in Hessen

 

Die Hessische Landesregierung hat weitere Lockerungen der bestehenden Corona-Verordnungen beschlossen.

 

Ab Mittwoch, 20. Mai 2020

-          Ein- und Rückreise nach Hessen aus einem EU-Mitgliedsstaat, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien sowie Nordirland

-          Die Pflicht zur Quarantäne gilt nur noch für Reisende aus Drittstaaten – zunächst bis 15. Juni 2020

Auch im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden nun weitere Lockerungen folgen.

 

Ab Montag, 25. Mai 2020

-          Kinder dürfen Ihre Kindertagespflege wieder besuchen

-          Kinder mit Behinderung werden in der Notbetreuung aufgenommen

-          Härtefallregelung bei der Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-kindertagespflege-oeffnet-ab-dem-25-mai

 

 

Sonntag, 26.   April 2020

 

Maskenpflicht in Hessen

Die Hessische Landesregierung hat eine Maskenpflicht beschlossen.

Diese gilt ab Montag, den 27. April 2020.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten.

Auch die Rathäuser und das Bauamt der Gemeinde Hainburg sind, nach vorheriger Terminabsprache, nur mit einem Mund-Nasen-Schutz zu betreten.

Als Mund-Nasen-Schutz zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Neben den so genannten oft selbst genähten Alltagsmasken zählen auch Schals oder Tücher dazu.

Es ist also auch zulässig, dass sich die Bürger im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen auch mit einem Schal oder Tuch anstelle einer Maske schützen.

Weitere Detailinformationen unter:

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/maskenpflicht

Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können sind von der Pflicht ausgenommen.

Unternehmen oder Verkaufsstellen sind verpflichtet Kunden zum Tragen der Schutzmasken anzuhalten und ansonsten eine Bedienung zu verweigern und den Gast des Ladens zu verweisen.

 

Hinweise zum Umgang mit den Behelfs-/Alltagsmasken

 

 

Folgende Hinweise des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

sind zu beachten (Stand 31.3.2020):

 

• Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von

  mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.

• Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen

  oder desinfiziert werden.

• Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht

  kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen

  platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen

  von Luft an den Seiten zu minimieren.

• Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend

  Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.

• Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht

  werden.

• Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell

  erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten

  diese möglichst nicht berührt werden.

• Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen

  Hygieneregeln gründlich gewaschen oder desinfiziert werden (mindestens

  20 bis 30 Sekunden mit Seife).

Sonntag, 19.   April 2020

Die wichtigsten Änderungen und Anpassungen der Corona Verordnungen des Landes Hessen ab Montag, dem 20. April.

 

  • Kontaktbeschränkungen bleiben bis 3. Mai bestehen.

Die Lockerungen der Einschränkungen sollten mit äußerster Vorsicht und mit Augenmaß erfolgen. Die Bedrohung durch das Virus sei noch nicht vorbei. Die erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie ist von der strikten Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie des Kontaktverbots abhängig.

Wichtige aktuelle Änderungen und Anpassungen für die Hainburger Wirtschaft:

  • Geschäfte mit weniger als 800 qm Verkaufsfläche können bei strikter Anwendung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen.
  • Neu: auch Geschäfte mit mehr als 800 qm Verkaufsfläche können öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 qm reduzieren, und zwar so, dass die Abtrennung unmissverständlich und klar ist und auch durchgesetzt wird.

Weitere Informationen in den Auslegungshinweisen: https://wirtschaft.hessen.de/sites/default/files/media/hmwvl/2020-04-18_auslegungshinweise_4.coronavo_final_003.pdf

  • Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt die Größenbeschränkung nicht. Klargestellt wird, dass auch Geschäfte in Einkaufszentren öffnen dürfen, wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 800 qm ist.
  • Klargestellt wird ferner, dass sich in jedem Geschäft gleichzeitig nur eine Kundin oder ein Kunde je angefangener 20 qm für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche aufhalten darf, um einen Abstand von mindestens 1,5 m zwischen Personen im Geschäft sicherzustellen. Besteht die Gefahr einer Unterschreitung, etwa in Kassenbereichen, müssen Trennvorrichtungen vorgesehen werden.
  • Allen Geschäften wird von Montag an erlaubt, zuvor bestellte Waren zu liefern oder von Kunden selbst abholen zu lassen. Dabei müssen jedoch hygienische Voraussetzungen eingehalten werden.
  • Eisdielen dürfen künftig sowohl Ware ausliefern als auch an der Theke – bei Einhaltung der Abstandsregeln –  verkaufen, allerdings nur im Außer-Haus-Verkauf und ohne das Anbieten von Sitzgelegenheiten. Um Konflikte mit dem Abstandsgebot zu vermeiden, darf im Umkreis von 50 Metern kein Eis verzehrt werden.  

Weitere Detailinformationen unter:

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/gvbl_2020_nr_19_002.pdf

www.offenbach.ihk.de/coronavirus-unternehmen/oeffnungsleitlinien

Quellen: IHK Offenbach / Land Hessen

 

Montag, 06. April   2020

 

Corona Krise und die Auswirkung auf aktuelle Aufgaben und Projekte in Hainburg

Bürgermeister Alexander Böhn berichtet aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und der Entwicklung der Gefahrenlage über die wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen der Gemeinde im Umgang mit der Situation. Es ist aber auch notwendig, die wichtigen und begonnenen Infrastrukturprojekte weiterzuführen und voranzubringen.

Aufgrund der aktuellen Krisensituation finden nahezu täglich Telefonkonferenzen aller Bürgermeister, Ersten Stadträte und Beigeordneten mit unserem Landrat und den Verantwortlichen im Kreis Offenbach statt. Hier wird die Gefahrenlage besprochen und eine gemeinsame Vorgehensweise im Kreis Offenbach festgelegt – was bisher immer sehr gut gelungen ist. Parallel haben wir in unserer Gemeinde den Verwaltungsstab einberufen, der alle zwei Tage im Feuerwehrhaus tagt. Die Rathäuser mussten wir - wie alle Kommunen - für den Publikumsverkehr schließen, damit diese dauerhaft einsatzfähig sind.

Die hessische Landesregierung und die Bundesregierung haben eine Vielzahl an Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. So mussten Restaurants und weitere Geschäfte geschlossen werden und Menschenansammlungen mit mehr als zwei Personen sind verboten. Ein guter Überblick über die gültigen Verordnungen, den Text und die zeitliche Abfolge ist unter der Adresse www.hessen.de vorhanden. Wir versuchen auch die neuesten Informationen auf der Internetseite der Gemeinde unter www.hainburg.de zur Verfügung zu stellen, so dass sich jeder immer einfach und gut informieren kann und auch Hilfsangebote findet. Aber auch unser Bürgerbüro und die Fachämter stehen Ihnen per Telefon und E-Mail als Ansprechpartner zur Verfügung. Besonders erfreulich ist das bürgerschaftliche Engagement in unserer Gemeinde in allen Bereichen und die vielfältigen Hilfsangebote, stellt der Erste Beigeordnete Christian Spahn fest.

Die Entscheidungen in der Gemeinde werden im Gemeindevorstand, in öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen getroffen. Auch dieses Vorgehen hat sich in der aktuellen Situation geändert. Sehr zeitnah haben wir in großer Einigkeit mit den Vorsitzenden der Ausschüsse und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung entschieden, die gemeinsame Sitzung, die für den 16. März anberaumt war, abgesagt. Dies war richtig und umsichtig und wir sind froh, dass dies so geschehen ist. Auch in absehbarer Zeit werden wir keine neuen Termine für öffentliche Sitzungen festlegen. Die letzte Sitzung des Gemeindevorstandes am 30. März fand im Umlaufverfahren statt, so dass auch hier kein Präsenztermin notwendig war – dies ermöglicht die Hessische Gemeindeordnung und unsere Geschäftsordnung. Wir haben auch festgelegt, dass die laufenden und anstehenden Baumaßnahmen – dies sind die Erweiterung der Kita Am Kiefernhain, das Schulbetreuungsgebäude und das neue Rathaus - wie geplant fortgeführt werden. Dies auch, wenn zurzeit über die wirtschaftliche oder konjunkturelle Entwicklung nach der Krise keinerlei Aussagen getroffen werden können, wir aber weiterhin Hainburg zukunftssicher entwickeln wollen.

Bei dem Bau der Schulbetreuung finden zurzeit die Arbeiten an der Elektrik statt und der Außenputz wird aufgetragen. Bei der Kita Am Kiefernhain ist der Innenputz und Estrich aufgebracht und in der vergangenen Woche wurde das Gründach fertig gestellt.

Zudem haben wir in der vergangenen Gemeindevorstandssitzung unter anderem beschlossen auf das Betreuungsgebäude der Zweigstelle der Johannes-Gutenberg-Schule eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Weiterhin haben wir beschlossen nochmal 200 Lampenköpfe für die Straßenbeleuchtung zu kaufen, um hier noch mehr auf moderne, energiesparende LED-Technologie umzurüsten. Ein Teil davon ist besonders insektenfreundlich für den Außenbereich und die Feldrandlage. Die Umrüstung erfolgt in gewohnter Weise kostensparend in Eigenleistung durch unseren Bauhof, so Bürgermeister Alexander Böhn.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Vergabe von Leistungen für den Neubau des Rathauses. Hier fanden die ersten Ausschreibungen für den Rohbau statt und die ersten zwei Aufträge konnten beschlossen werden. Besonders erfreulich war hier, dass ein großes Interesse auf Seiten der Bieter zu verzeichnen war und beide Auftragsvergaben im kalkulierten Kostenrahmen liegen. Wenn alles wie geplant läuft, werden wir Ende April mit dem Bau beginnen. Aufgrund der Krisensituation haben wir uns entschlossen keinen großen öffentlichen Spatenstich durchzuführen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt eine öffentliche Grundsteinlegung.

 

Sonntag, 29.   März 2020

Soforthilfen für Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufliche und Künstler ab Montag!

Ausfüllhilfen, Richtlinien und Anleitungen

Land Hessen stockt Bundesmittel auf

Das Land Hessen hat beschlossen die Mittel der Bundesregierung aufzustocken. Insgesamt stehen für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstlerinnen und Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Angestellten mehr als zwei Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung. Die Sofort-Hilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt und ist inklusive der Bundesförderung wie folgt gestaffelt:

  • bis zu fünf Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu zehn Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate.

Der Zuschuss berechnet sich nach der Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erwirtschaften, Angehörige freier Berufe, nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer gGmbH.

Anträge können ab Montag, 30. März 2020,

beim Regierungspräsidium Kassel und dann ausschließlich online gestellt werden.

Unterstützung bei der Antragsstellung in Form von Beratung gibt es bei den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern.

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Soforthilfe gibt:

das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auf seiner Homepage.

Folgende Dokumente sind zur Vorbereitung auf die Antragsstellung hilfreich:

Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag (Stand 29. März 2020)  100 kB

Richtlinie Soforthilfe Corona in Hessen  356 kB

Anleitung Dokumente-Scanner als App - für Corona-Soforthilfe-Antrag  85 kB

Die Hotline der IHK Offenbach am Main ist ab sofort unter 069 8207-400. Auch eine Beratung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist möglich. Zusätzlich hat sie eine umfangreiche Informationsseite zu diesem Thema eingerichtet.

Die Entscheidungen des Landes Hessen sind online nachzulesen.

Sämtliche Eckpunkte sind im Detail online nachzulesen. 

Zusammenstellung der Eckpunkte auf den Grundlagen des Kreis Offenbach und des Landes Hessen.

Mittwoch, 25. März 2020

Wirtschaftsförderung Hainburg informiert

Liebe Hainburger Unternehmerinnen und Unternehmer,                                                          

liebe Gewerbetreibende,

die hessische Landesregierung hat ein Soforthilfsprogramm zur direkten Unterstützung der hessischen Unternehmen aufgelegt. Mit diesem Programm sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Virus-Pandemie abgefedert, Arbeitsplätze gesichert und existenzgefährdete Unternehmen, Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige freier Berufe unterstützt werden.

Neben den hier bereits vorgestellten Möglichkeiten wird in kürze die Soforthilfe des Landes kommen.

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige in Hessen als nicht rückzahlbarer Zuschuss

  • Maßnahme: Hessen stockt das Hilfsprogramm des Bundes auf.
  • Höhe der Soforthilfe in Hessen:
    • 0 bis 5 Arbeitnehmer: 10.000 Euro
    • 6 bis 10 Arbeitnehmer: 20.000 Euro
    • 11 bis 50 Arbeitnehmer: 30.000 Euro
  • Rückzahlung: Die Soforthilfe des Landes Hessen muss nicht      zurückerstattet werden.

Die Beantragung erfolgt beim Regierungspräsidium Kassel voraussichtlich ab Freitag, dem 27. März, 15 Uhr, spätestens aber am Montag, 30.03.2020 unter:

Online-Antrag: http://www.rpkshe.de/coronahilfe

Das Soforthilfsprogramm des Landes setzt auf das Programm des Bundes für Kleinstunternehmen und Soloselbständige auf und ergänzt dieses.

Die wichtigsten Fragen:

Wer wird gefördert?

Förderberechtigt sind Selbstständige (auch Angehörige freier Berufe und Künstler), Kleinstunternehmen, kleine oder mittlere Unternehmen (mit Ausnahme der Primärerzeugung auch der Landwirtschaft) mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Der Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson muss in Hessen sein. 

Was wird gefördert?  

Gegenstand der Förderung ist ein einmaliger nicht-rückzahlbarer Zuschuss, der ausschließlich für Förderberechtigte gewährt wird, die unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht mit Hilfe sonstiger Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.  Die Zuschüsse werden zur Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. des Liquiditätsengpasses gewährt, die durch die Corona-Virus-Pandemie vom Frühjahr 2020 entstanden sind. Liquiditätsengpässe, die vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.

Wie hoch ist die Förderung? 

Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.  Die Soforthilfe ist als Festbetrag gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt inklusive der Bundesförderung für drei Monate:  bis zu 5 Beschäftigte: 10.000 Euro  bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro  bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro, Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen.  Die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. die Liquiditätsengpässe sind durch Eidesstattliche Versicherung zu bestätigen. unser Bestes, um alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten.

Weitere Informationen unter:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/soforthilfe-und-darlehen-fuer-die-wirtschaft

www.offenbach.ihk.de/coronavirus-unternehmen/soforthilfe/

Montag,   23. März 2020

Neue verschärften Maßnahmen von Land und Bund im Kampf gegen die Pandemie

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer haben sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag auf eine Verschärfung der gemeinsamen Leitlinien zur Eindämmung des Corona-Virus verständigt.

Ministerpräsident Volker Bouffier erklärt deutlich, dass ein gemeinsames Vorgehen der Bundesländer und des Bundes bei der Corona-Krise notwendig ist und dies das Vertrauen der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit des Staates stärkt. Zudem dankte Bouffier der Bevölkerung für die bisherige Mithilfe im Kampf gegen das Corona-Virus.

Die verschärften Maßnahmen umfassen in Hessen unter anderem:

Verschärfung des Kontaktverbots

Kernpunkt ist eine weitere Verschärfung des bereits bestehenden Kontaktverbots im öffentlichen Raum. Auch in Hessen dürfen sich ab sofort nur noch Gruppen von maximal zwei Personen gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen sind nur dann erlaubt, wenn die Personen zu einem gemeinsamen Hausstand zählen.

Ausnahmen von der Regelung

Ausgenommen von der 2-Personen-Begrenzung in der Öffentlichkeit sind zudem Personengruppen, die geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen. Auch Busse und Bahnen sind naturgemäß von der Regelung ausgenommen. Sie können also weiter genutzt werden. Auch die Abiturprüfungen in Hessen können weiterlaufen. Dabei sind die Hygienevorschriften zu beachten.

Schließungen von Betrieben

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie beispielsweise Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil hier körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Weitere Informationen unter:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/gemeinsame-leitlinien-von-bund-und-laendern-weiter-verschaerft

https://www.hessen.de/video/volker-bouffier-zu-den-verschaerften-massnahmen

Wir bitten hier nochmals eindringlich dies zu beachten und auch Ihre Angehörigen in diesen Sachverhalten zu sensibilisieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Alexander Böhn                                                                     Christian Spahn

Bürgermeister                                                                       Erster Beigeordneter

Samstag, 21. März 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Gewerbetreibenden,

die hessische Landesregierung hat umfangreiche Änderungsverordnungen erlassen um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. 

Restaurants und weitere Geschäfte bleiben ab Samstagmittag, 20. März, zwölf Uhr, geschlossen. Menschenansammlungen mit mehr als fünf Personen sind dann ebenfalls verboten.

Auch der Bereich der Notbetreuung der unter 12-jährigen wurde durch die Landesregierung per Erlass geändert.

Zur besseren Lesbarkeit der einzelnen Verordnungen stehen nun die Lesefassungen zur Verfügung:

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/lesfassung1coronavo.pdf

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/lesefassung2coronavo.pdf

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/lesefassung3vo_corona_1.pdf

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/lesefassung4corona-vo.pdf

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/lesefassung5corona-vo.pdf

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund.

Alexander Böhn                                                                    Christian Spahn

Bürgermeister                                                                       Erster Beigeordneter

Freitag, 20. März 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die hessische Landesregierung hat weitere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. 

Restaurants und weitere Geschäfte bleiben ab Samstagmittag, 20. März, zwölf Uhr, geschlossen. Menschenansammlungen mit mehr als fünf Personen sind dann ebenfalls verboten.

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/anpassungsverordnung_20.3.pdf

Wir sind froh, dass sich der Großteil der Hainburger Mitbürgerinnen und Mitbürger offenbar an die bereits bestehenden Vorgaben und die mehrfachen Appelle aller Ebenen hält und die Sozialkontakte drastisch minimiert hat. Wir werden es aber nicht hinnehmen, dass Einzelne sich über die Verbote hinwegsetzen – zum Schaden aller. Auch die Schließung der Geschäfte und Restaurants wird überprüft. Inhabern drohen empfindliche Strafen, wenn sie sich über die Verordnung hinwegsetzen.

Die Ordnungspolizei und die Gemeinde Mitarbeiter kontrollieren bereits seit Mittwoch die geschlossenen öffentlichen Plätze und Einrichtungen wie Spiel- oder Bolzplätze. Gleiches gilt zusätzlich verstärkt für Versammlungen ab fünf Personen – hier können auch Ordnungsstrafen verhängt werden. Die einzige Möglichkeit, die wir aktuell gegen das Virus haben, ist die Zeit: Wir müssen die Ausbreitung verlangsamen. Das gelingt nur dann, wenn sich jeder seiner Verantwortung bewusst ist und sich an die Maßnahmen hält und Verordnungen hält.

Ich möchte es sehr deutlich sagen: Wer seine sozialen Kontakte – auch im privaten Raum – nicht ab sofort auf ein Minimum reduziert, gefährdet sich, seine Freunde, seine Eltern und Großeltern. Glauben Sie nicht, Ihnen könne nichts geschehen, weil Sie keiner Risikogruppe angehören. Überlegen Sie, wen Sie alles anstecken könnten und ob Sie es verantworten wollen, dass Ihre Nächsten keine Hilfe bekommen, wenn sie sie dringend brauchen.  

Sehen Sie sich Bilder aus Italien an. Die Menschen sterben dort, weil die Krankenhäuser sie nicht mehr versorgen können. Bleiben Sie zu Hause, wann immer möglich!

Wir bitten hier nochmals eindringlich dies zu beachten und auch Ihre Angehörigen in diesen Sachverhalten zu sensibilisieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Alexander Böhn                                                                    Christian Spahn

Bürgermeister                                                                       Erster Beigeordneter

Donnerstag, 19. März 2020

Wirtschaftsförderung Hainburg

Die Auswirkungen rund um die Corona Pandemie zeigen weltweite Auswirkungen und beschäftigen zunehmend auch deutsche Unternehmen.

Auch die weiteren notwendigen Maßnahmen von Bund und Land zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen.

Das Bundesfinanzministerium hat weitreichende Unterstützung angekündigt, neben Liquiditätskrediten und weiteren Unterstützungsmaßnahmen für den Erhalt der Arbeitsplätze wird die Erleichterungen zur Kurzarbeiter-Regelung angepasst.  

Diese Erleichterungen werden rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft treten und rückwirkend ausgezahlt. Folgende Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld hat der Gesetzgeber beschlossen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Wichtige Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie unter:

Die Wirtschaftsförderung Hainburg hat Ihnen im folgenden Bereich weitere Seiten zu Ihrer Information zusammengestellt.

Informationen & Hilfen für Unternehmen aus dem Informationspool der IHK

https://www.offenbach.ihk.de/coronavirus-unternehmen/

https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus

Informationen & Hilfen für Unternehmen aus dem Informationspool des Bundesministeriums der Finanzen

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/2020-03-13-Schutzschild-Beschaeftigte-Unternehmen.html

Gewerbesteuerliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Bund und Länder haben nunmehr Erleichterungen für Gewerbesteuerpflichtige auf den Weg gebracht, die von der Corona-Krise betroffen sind. Grundlage hierfür sind Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder.

1. Zinslose Stundung

Infolge der Auswirkungen des Coronavirus können Steuerzahlungen derzeit nicht geleistet werden (erhebliche Härte). Hier wäre eine zinslose Stundung um vorerst einen gewissen Zeitraum zu beantragen.

2. Herabsetzung von Steuervorauszahlungen

Eine Beantragung der Herabsetzung von Steuervorauszahlungen /des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen.

Anträge:

Wir hoffen Ihnen eine kleine Unterstützung in der aktuell schwierigen Lage zur Verfügung stellen zu können.

Alexander Böhn                                                                     Christian Spahn

Bürgermeister                                                                       Erster Beigeordneter

Mittwoch,   18. März 2020

Informationen zu den aktuellen Schließungen verschiedener Geschäfte und Einrichtungen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

den am gestrigen Tag veröffentlichten Ankündigungen der Landesregierung zur Ausweitung der Maßnahmen zur - Bekämpfung des Corona Virus – folgen diese nun präzisiert und mit einer entsprechenden Verordnung umgesetzt.

Diese Verordnung des Landes sieht weitere einschneidende, aber in dieser Situation auch notwendige Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Unter anderem betrifft dies die Schließung von:

beispielsweise Bars, Diskotheken, Theater und Museen sowie Sportanlagen, Fitnessstudios und Spielplätze.

Ausdrücklich geöffnet bleiben:

Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Poststellen, Banken und Sparkassen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte.

Die vollständigen Leitlinien der Verordnung finden Sie unter:

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/staatskanzlei/2020-03-17_vierte_vo_bekaempfung_corona_virus_.pdf

Weitere Informationen des Landes unter:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/kampf-gegen-das-corona-virus

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Alexander Böhn                                                                    Christian Spahn

Bürgermeister                                                                       Erster Beigeordneter

Dienstag, 17. März 2020

Das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat hat zur Thematik "Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen während der Pandemiebekämpfung" eine Pressemitteilung herausgegeben.

Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden-Angelegenheiten wenn möglich online zu erledigen oder zu verschieben. Sollte Ihr alter Personalausweis in den nächsten Wochen ablaufen, weist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat darauf hin, dass Sie der Ausweispflicht auch durch den Besitz eines gültigen Reisepasses nachkommen können.

Sollte Ihr Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen, reicht für Länder der Europäischen Union sowie Andorra, Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan auch ein gültiger Personalausweis als Reisedokument aus.

Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.

Nähere Einzelheiten können Sie auch unter dem regelmäßig aktualisierten Link abrufen.

Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden. Um etwaige Schwierigkeiten bei der Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.

Da derzeit eine Vielzahl von Staaten Einreisebeschränkungen erlassen haben, sollten Sie generell nur zwingend erforderliche Reisen antreten und sich vor Antritt der Reise über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen des Ziellandes informieren.

Link: Pressemitteilung BMI

Dienstag, 17. März 2020

Informationen zur hausärztlichen Versorgung in Hainburg und Umgebung

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in Absprache mit Herrn Dr. med. Axel Althen Facharzt für Allgemeinmedizin und Akademische Lehrpraxis der J.W. Goethe Universität Frankfurt am Main wurden folgende Informationen zur hausärztlichen Versorgung in Hainburg und Umgebung zusammengestellt.

Die meisten Praxen der hausärztlichen Versorgung haben in der Region aufgrund der Pandemielage auf Notfallbetrieb umgestellt.

Dies bedeutet Einzeleinlass der Patienten nach Klärung von eventuellen Risiken unter Gewährung des erforderlichen räumlichen Abstandes. Patienten sind angehalten, am besten vorher anzurufen. Wer fiebert und hustet, erhält keinen Zutritt und muss sich u.U. in einem der 10 hessischen Testzentren testen lassen. (kvhessen.de)

Es werden in der Regel nicht mehr als 5 Patienten gleichzeitig in die Praxis gelassen. Banale Erkältungen werden nicht behandelt und auch nicht untersucht!

Gespräche, Vorsorgeuntersuchungen oder Untersuchungen bezüglich sonstiger, nicht akuter Erkrankungen werden zur Zeit nicht mehr durchgeführt!

Eine Pneumokokkenimpfung sollte bei allen Personen über 65 jetzt noch durchgeführt werden, solange Impfstoff verfügbar ist. Diese schützt vor Lungenentzündung, die bedrohliche Komplikation in Folge einer Corona-Infektion bei älteren und chronisch kranken Patienten.

Zur Zeit ist die wichtigste Maßnahme, den Kontakt zu Mitmenschen auf ein absolutes notwendiges Minimum zu reduzieren.

Folgender Hinweis gilt:

Wenn Sie in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten gemäß der Definition des Robert-Koch-Instituts waren bleiben Sie am besten 14 Tage zuhause und vermeiden Sie jegliche Kontakte. Diese Liste beinhaltet Gebiete wie, z.B. China, das österreichische Tirol, die Schweiz, Teile von Frankreich oder Spanien, ganz Italien oder auch Heinsberg in NRW. Die Liste ist jederzeit unter dem nachfolgendem Link abrufbar und wird ständig aktualisiert:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html



Bitte keine Wartezimmer in Arztpraxen und Krankenhäusern betreten, getestet wird nur in nachfolgend geschilderten Fällen: 


Wenn Sie fieberhaft mit Husten erkrankt sind und sich in einem der genannten Risikogebiete, aufgehalten haben oder Kontakt mit entsprechenden Personen gehabt haben oder in einem Gebiet mit vielen Fällen waren und nicht ernsthaft erkrankt sind, bleiben Sie vor allem zuhause. 

Sollten Sie hohes Fieber, Husten und Luftnot bemerken kontaktieren Sie uns telefonisch oder wenden Sie sich direkt an das Gesundheitsamt unter 06074 818063700 oder 116117.


Bitte keine Praxis oder Krankenhaus betreten, nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Test fahren. Mit einem Besuch einer Arztpraxis gefährden Sie andere Patienten, In einer normalen Arztpraxis kann man sich nicht auf Corona testen lassen, da dort keine Schutzausrüstung vorhanden ist. 

Das bedeutet auch, auf nicht wirklich wichtige Besuche in der Arztpraxis zu verzichten, auch wenn Sie sich sonst gesund fühlen, weil jeweils alle anderen Patienten gefährdet werden. 

Die meisten Fälle von Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und leichtem Fieber sind immer noch eine einfache Erkältung, die problemlos nach ein paar Tagen zuhause ausheilt.
Auch wenn Sie sich eventuell mit Covid-19 angesteckt haben sollten und nur leichte Symptome haben, sollten Sie zuhause bleiben und sich von anderen Personen fernhalten. Eine Therapie gibt es nicht.


Wenn Sie Erkältungssymptome haben (Husten Schnupfen, kein hohes Fieber und keine Luftnot, 3-4 Wochen Husten ist nicht ungewöhnlich) und primär eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung benötigen wenden Sie sich bitte möglichst telefonisch Ihre Arzt Praxis.

Wir bitten Sie dies zu beachten und auch Ihre Angehörigen in diesen Sachverhalten zu sensibilisieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Alexander Böhn                                                                     Christian Spahn

Bürgermeister                                                                       Erster Beigeordneter

Dienstag, 17. März 2020

Aktuelle Maßnahmen von Bund und Land

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich gestern auf gemeinsame Leitlinien zur Bekämpfung des Corona-Virus vereinbart. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, hat sich Hessen dieser Vereinbarung angeschlossen und weitere Maßnahmen beschlossen.

Die gemeinsamen Leitlinien von Bund und Ländern sehen u.a. folgende Maßnahmen vor:

Um die Versorgung der Bevölkerung trotz Ausbreitung des Corona-Virus und notwendiger weitreichender Maßnahmen sicherzustellen, bleiben insbesondere Lebensmittel- und Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen und Banken geöffnet. Vielmehr werden für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt. Auch der Großhandel bleibt weiterhin geöffnet. Die Auslieferung von Waren und Essen wird weiterhin ermöglicht. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Für den Publikumsverkehr geschlossen werden unterschiedliche Bereiche, in denen üblicherweise viele Menschen auf teils engem Raum zusammentreffen, wie bspw. Kneipen, Museen und Schwimmbäder. Auch Gottesdienste werden nicht mehr stattfinden. In Restaurants müssen die Abstände zwischen den Tischen ausreichend groß sein. Die Öffnungszeiten werden auf 6 Uhr bis 18 Uhr begrenzt. Übernachtungen in Hotels aus touristischen Gründen werden untersagt.

Detailliertere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten von Land und Bund:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-fasst-zusaetzliche-beschluesse

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/erklaerung-der-staats-und-regierungschefs-der-g7-vom-16-maerz-2020-1731004

Montag,   16. März 2020

Weitere Maßnahmen der Gemeinde Hainburg

Neben den am Samstag angekündigten Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurden auf Grundlage der Empfehlungen des Gefahren- abwehrzentrums des Kreises Offenbach und in Absprache mit den Verantwortlichen der anderen Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach weitere Maßnahmen vom Verwaltungsstab der Gemeinde Hainburg festgelegt.

Diese weitergehenden Maßnahmen sind ab Montag, den 16. März 2020, 14:00 Uhr einzuhalten.

Spielplätze, Bolzplätze, Freizeiteinrichtungen und gemeindeeigene Vereinsheime geschlossen

Bis auf weiteres bleiben auch die Spiel- und Bolzplätze, wie auch weitere Einrichtungen im Gemeindegebiet geschlossen. Das oberste Ziel ist es, die schnelle Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Es wird allen Bürgerinnen und Bürgern empfohlen die sozialen Kontakte auf das absolute Mindestmaß zu reduzieren. Aus diesem Grund sind die oben angezeigten und weitreichenden Maßnahmen unabdingbar.

Wir bitten hier nochmals eindringlich dies zu beachten und auch Ihre Angehörigen in diesen Sachverhalten zu sensibilisieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Alexander Böhn                                                                     Christian Spahn

Bürgermeister                                                                       Erster Beigeordneter

Sonntag,   15. März 2020

Landesverwaltung hat das Veranstaltungsverbot ausgeweitet, Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern sind verboten.

-        Um die Verbreitung des Corona-Virus zumindest zu verlangsamen ist es notwendig, die persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu minimieren. Daher werden     Veranstaltungen ab 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verboten. Das gilt sowohl für öffentliche wie auch für private Veranstaltungen.

Weitere Informationen unter:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/weitere-schritte-im-kampf-gegen-das-corona-virus-beschlossen


Schule

Informationen der Schulen im Gemeindegebiet:

Kreuzburgschule Hainburg
Alle Schüler der KBS erhalten am Montag (16.3.2020) ab 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr die Gelegenheit, ihre noch in der Schule befindlichen Unterlagen abzuholen, damit sie zuhause lernen können.
Wir bitten an den folgenden Tagen grundsätzlich ALLE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER dringend darum, zu Hause zu bleiben! Weitere Informationen, auch zu einer eventuellen Notbetreuung finden Sie unter:
https://www.kreuzburgschule.de/2020/03/13/schlie%C3%9Fung-der-schule-bis-einschlie%C3%9Flich-ende-der-osterferien/


Johannes-Kepler-Schule Hainburg
Sollte kein Anrecht auf Betreuung bestehen, darf Ihr Kind am Montag zum Beginn der 1. Stunde um 7.45 Uhr seine Dinge, die es in den nächsten Wochen für das häusliche Üben brauchen könnte, mitnehmen bzw. abholen und gerne auch seiner Lehrerin Fragen stellen oder sich für das Üben zuhause Anweisungen abholen.Danach kann es ohne Betreuungsberechtigung nicht weiter in der Schule betreut werden. Die Eltern werden in kürze über die Elternbeiräte weitere Informationen erhalten. Weitere Informationen, auch zu einer eventuellen Notbetreuung finden Sie unter:
http://www.johannes-kepler-schule-hainburg.de/


Johannes-Gutenberg-Schule Hainburg
Sollte kein Anrecht auf Betreuung bestehen, darf Ihr Kind am Montag zum in der Zeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr seine Dinge, die es in den nächsten Wochen für das häusliche Üben brauchen könnte, mitnehmen bzw. abholen.
Weitere Informationen folgen fortlaufend.
 
Allgemeine Informationen finden Sie unter:
https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-schulen

 
Kindertageseinrichtungen
Ab dem kommenden Montag, 16. März 2020, bis voraussichtlich 20. April 2020, schließen alle Hainburger Kindertageseinrichtungen. Ausschließlich für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen (Medizinisches Personal, Pflegepersonal, Personal im Rettungsdienst und Feuerwehr, Polizei,…) tätig sind, gibt es eine Notbetreuung in den Einrichtungen.

Diese Notbetreuungsmöglichkeit wird am Montag von den Einrichtungen und den Trägern in Abstimmung eingerichtet und organisiert.Weitere Informationen bekommen die Eltern direkt über die Einrichtungen und die entsprechenden Webseiten.


Die Kontaktdaten finden Sie unter:
https://www.hainburg.de/index.php/bildung-kultur/kindertagesstaetten

Samstag,   14. März 2020

Einschränkung des Dienstbetriebes der Gemeindeverwaltung Hainburg in den Rathäusern, Außenstellen und Liegenschaften

Auf Grundlage der Empfehlungen des Gefahrenabwehrzentrums des Kreises Offenbach und in Absprache mit den Verantwortlichen der anderen Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach wurden folgende Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) festgelegt.

Ab Montag, den 16. März 2020 werden die Verwaltungseinrichtungen für den allgemeinen Besucherverkehr vorerst geschlossen bleiben.

Diese Maßnahme dient der Prävention, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger, sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht hier an oberster Stelle.

Zwingend notwendige Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger können telefonisch oder per E-Mail mit den Fachabteilungen abgestimmt werden. Nur für nicht aufschiebbare Sachverhalte können nach telefonischer Vereinbarung persönliche Termine vereinbart werden.

Die Gemeindeverwaltung ist unter den folgenden Rufnummern zu erreichen:

Fachbereiche Telefonnummer
Zentrale 06182 / 7809-0
Bürgerbüro 06182 / 7809-99

Die Kontaktdaten der weiteren Fachabteilungen finden Sie unter:

https://www.hainburg.de/index.php/unsere-gemeinde


Die folgenden Einrichtungen werden ab Montag, den 16. März 2020 für die Bürgerinnen und Bürger geschlossen bleiben:

  • -          Rathäuser in den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg
  • -          Bauamt
  • -          Gemeindebücherei
  • -          Volkshochschule
  • -          Feuerwehrhäuser in den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg
  • -          Gemeindeeigene Sporthallen
  • -          Gemeindeeigene Sportzentren
  • -          Friedhofshallen in den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg

Durch die Schließung der Liegenschaften finden auch keine Senioren- und Sozialberatungen statt.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese weitreichenden Maßnahmen.

Alexander Böhn                                                         Christian Spahn

Bürgermeister                                                           Erster Beigeordneter

Freitag, 13. März 2020

Schule und Kindertageseinrichtungen

- Hessenweit wird der reguläre Schulbetrieb laut Kultusministerium bis zu den Osterferien ausgesetzt. Weitergehende Informationen finden Sie unter: https://kultusministerium.hessen.de/foerderangebote/schule-gesundheit/aktuelle-informationen-zu-corona-0

- Ab dem kommenden Montag, 16. März 2020, bis voraussichtlich 20. April 2020, schließen alle Hainburger Kindertageseinrichtungen. Ausschließlich für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen (Medizinisches Personal, Pflegepersonal, Personal im Rettungsdienst und Feuerwehr, Polizei,…) tätig sind, gibt es eine Notbetreuung in den Einrichtungen. Eltern sollen sich bei Bedarf bitte an die jeweilige Einrichtung bzw. den Träger wenden. Die Kontaktdaten finden Sie unter: https://www.hainburg.de/index.php/bildung-kultur/kindertagesstaetten

Folgende kommunale Einrichtungen und Liegenschaften sind bis auf weiteres geschlossen:

- Gemeindebücherei im Ortsteil Hainstadt

- Sporthallen der Gemeinde Hainburg

- Zugang zu den Feuerwehrhäusern in Hainburg nur für Einsatzkräfte

Öffnungszeiten Rathaus Hainstadt

Hauptstr. 44, 63512 Hainburg
Montag bis Freitag von 08.00 – 11.30 Uhr

Dienstag, Abendsprechstunde von 16.00 – 18.30 Uhr
Donnerstag, Nachmittagssprechstd. von 14:00 - 16:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Öffnungszeiten Rathaus Klein-Krotzenburg

Krotzenburger Str. 9, 63512 Hainburg
Montag bis Freitag von 08.00 – 11.30 Uhr

Dienstag, Nachmittagssprechstunde von 14.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag, Abendsprechstunde von 16:00 - 18:30 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Kontakt

Zentrale (06182) 7809 - 0
E-Mail gemeinde@hainburg.de

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